Die Menschheit trägt die Wunden der Vergangenheit

 

 

Die Figur besteht aus Eisenstange, Papier, flüssiger Kleber mit Seidenpapier, Transparentlack, Acrylfarbe

Hintergrund: Seidenpapier, Acrylfarbe

Sockel: Buche 15 x 15 x 3 cm

Podest

Aufhängung: Plakathalterung

 


Vorangehende Frauen

 

Die Figuren (39 - 46 cm) bestehen aus Draht, Papier, Flüssiger Kleber mit Seidenpapier, Transparentlack

Sockel: Buche 15 x 15 x 4 cm


Diese Figur habe ich in der Bildhauerwerkstatt von Marget Link erstellt. Die Art und Weise ist in Anlehnung an meine Bilder.

Der Workshop war möglich durch ein Stipendiums "Auf geht's" vom Land NRW.

In 2020 suchte ich nach einer Weiterentwicklung meiner Bildsprache, nach mehr Abstraktion. Es entstanden Bilder, deren Motive in ‚Mosaike‘ aufgelöst wurden, teilweise mit dem Hintergrund verschmelzen, teils treten Figuren aus dem Hintergrund heraus. Es ermöglichte mir neue Spannungsfelder aufzubauen. Mittlerweile entstehen zur Malerei auch Plastiken aus Papier oder lufttrocknender Modelliermasse, Wandobjekte aus Holz oder Plexiglas.

 

Bezüglich der Motive bleibe ich mir treu. Ich erschaffe mit meinen Werken Momentaufnahmen von Menschen in Alltagsszenen: der furiose Skater im Sprung, Wartende am Hauptbahnhof, die Passanten einer Einkaufsstraße, Menschen wie wir sie jeden Tag in Städten auf der ganzen Welt entdecken können. Alles wirkt spontan und lebendig, intensive Farben, ungewöhnliche Perspektiven und Details prägen meine Malerei. Der Mensch steht immer im Zentrum der Bilder und wird entdeckt, nie entlarvt. In ihrer Einzigartigkeit rauschen die Menschen an uns vorbei. Das vermeintlich Simple der Alltagsdarstellung, erscheint auf dem zweiten Blick wie herausgerissen aus der Zeit.